Eine reibungslose Zugang zu Krediten ist für uns wesentlich

Eine reibungslose Zugang zu Krediten ist für uns wesentlich

Etex - Mel De Vogue [CEO]

Von Mailand nach São Paulo, von Lissabon nach Guangzhou: Einige belgische Unternehmen sind buchstäblich in allen Ecken der Welt aktiv. Zur Unterstützung ihrer internationalen Expansion greifen sie zunehmend auf Factoring zurück,
eine besonders flexible Form der Finanzierung.

Die 1000-Euro-Frage: Wissen Sie, welches internationale belgische Baustoffhandelsunternehmen letztes Jahr zu einem der führenden Lieferanten der Weltausstellung in Mailand avancierte? Genauer gesagt als Lieferant von
Faserzement-Fassadenverkleidungen der Marke Equitone und vor Allem von Siniat-Gipsplatten für 19 der 53 Ausstellungspavillons, mit einer Gesamtoberfläche von ca. 750 000 m2? Die Antwort lautet Etex.

Anhaltendes Wachstum

Die Geschichte von Etex begann vor 100 Jahren mit Faserzement. Eine Schlüsseltechnologie, die auch heute noch bei Dachelementen, Fassadenverkleidungen und Bauplatten eingesetzt wird. Seither hat das Unternehmen seine Dachelemente-Produktreihe um Produkte aus Terrakotta und Beton ergänzt und auch passiven Brandschutz sowie Hochleistungs-Dämmprodukte
auf den Markt gebracht. „Mit einer wichtigen Übernahme im Jahr 2011 haben wir unser Angebot um den Gipsplattenbereich erweitert – ein entscheidender Wendepunkt in unserer jüngeren Geschichte“, betont Mel de Vogue, der CFO von
Etex. „Damit hat sich Etex im Vorfeld des Jahres 2017 zu einem internationalen Industriekonzern mit einem Umsatz von 3 Mrd. Euro entwickelt“, fügt er hinzu.

Factoring als Ergänzung

Trotz des derzeit eher ungünstigen wirtschaftlichen Umfelds wurde die Bonität von Etex durch die Banken immer positiv bewertet. „Dies liegt ohne Frage daran, dass wir unseren Verschuldungsgrad in den letzten Jahren spürbar verbessert haben. So haben die Banken nie ihr Vertrauen in das Unternehmen verloren“, erläutert Mel De Vogue. „Als ich vor anderthalb Jahren als CFO zu Etex gekommen bin, sah ich, wie übrigens auch mein Vorgänger Jean-Pierre Hanin, es als sinnvoll an, unsere Kreditlinien etwas stärker zu diversifizieren. Factoring ist meines Erachtens in dieser Hinsicht ein ideales Tool, mit dem es uns gelungen ist, ein Programm für ein breites Spektrum europäischer Länder, in denen Etex aktiv ist, auf den Weg zu bringen.“ „Dank dieser Finanzierungsform verfügen wir in allen diesen Ländern über hochflexiblen Kreditzugang, und zwar sowohl kurz- als auch mittelfristig. Für ein Unternehmen wie unseres ist dies von entscheidender Bedeutung“, setzt Mel De Vogue nach. „Factoring alleine stellt in der Regel keine umfassende Lösung dar“, fügt er hinzu. Es ist eine ideale und flexible Ergänzung zu anderen.

Finanzierungsformen.

„Wir haben gemeinsam auf einen Strategiewechsel bei der Finanzierung des Unternehmens hingearbeitet – nicht mehr und nicht weniger“, führt Stijn Langers aus, Corporate Banker für den Etex-Konzern bei BNP Paribas Fortis. „Etex brauchte eine Finanzierung zwischen 150 und 200 Millionen Euro und suchte nach einer Alternative zu traditionellen Kreditlinien. Im Vergleich zu anderen
Kreditformen bot Factoring in diesem Fall eine flexible und finanziell attraktive Alternative.“ Etex hat sich letztendlich dazu entschlossen, das komplette Rechnungsmanagement zu behalten. „Eine rein geschäftliche Entscheidung“, führt Mel De Vogue aus.
Eine sehr flexible Finanzierungsform „Einer der wesentlichen Vorzüge des Factoring ist in der Tat seine Flexibilität“, bestätigt Jef Ramaekers, Manager Client Relations bei BNP Paribas Fortis Factor. „Die verfügbare Finanzierung entwickelt sich proportional zum Wachstumspotenzial des Umsatzes und der Forderungen an die Debitoren. So kann ein Unternehmen mit einer großen Zahl ausstehender Rechnungen zusätzliche Mittel freisetzen. Umgekehrt liegt der Liquiditätsbedarf und damit der Finanzierungsbedarf bei einem Unternehmen mit geringeren Forderungen an die Debitoren in der Regel niedriger. Factoring ermöglicht die
Bildung einer Art Liquiditätsreserve, auf die jederzeit zurückgegriffen werden kann.“ Stijn Langers fügt hinzu: „Bei einer festgelegten Kreditlinie wird der Kreditbetrag dagegen von vornherein auf der Grundlage eines Antrags festgelegt, zum Beispiel 100 Millionen Euro. Wenn die Umsätze des Unternehmens stark steigen und es nun eigentlich 150 Millionen Euro benötigen würde, müsste
es erneut bei der Bank eine Erhöhung der Kreditlinie beantragen. Die Bank ihrerseits sieht Factoring als risikoarme Finanzierungsform, da die Schuldforderungen eine feste „Garantie“ darstellen.“ Die Zahlen zeigen eindeutig, dass Factoring in den letzten Jahren zunehmend stärker genutzt wird: In Belgien hat sich der Marktumfang zwischen 2000 und 2015 verdoppelt. „Bereits in sieben europäischen Ländern (Belgien, Niederlande, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und Polen) können wir auf diese Finanzierungsform zurückgreifen, und drei weitere Länder (Dänemark, Irland und Deutschland) schließen sich in Kürze an“, fasst Mel De Vogue zusammen. „Für Etex stellt dieser paneuropäische Gesichtspunkt einen wichtigen Mehrwert dar.“

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